Debatte de luxe-Workshop Was kostet Weg mit der Steg?: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 22. Oktober 2012, 11:31 Uhr

Sonntag, 21.10.2012, 14:00 - 16:00, Centro Sociale

Sind es nur Steuergelder? Isses Einfluß? Ist es die Selbstbestimmungsfähigkeit? Isses der Glauben an das Gute im Menschen? Sind es vielleicht ein paar alte Wände? Oder gar ganze Häuserzeilen? Gar Stadtteile?

Was kostet der Weg mit der Steg?

Einige Teilnehmer/innen der Debatte de Luxe haben verschieden lange Erfahrungen mit der sozialdemokratischen Ausputzerabteilung im Häuserkampf, die in diesem Jahrtausend konsequent privatisiert wurde, um die Trümmer zu verwalten und zu ordnen, die sie in den Neunzigern und zu Beginn dieses Jahrzehnts stadtentwickelt hatte.

Aktuelle Krisenherde mit Steg-Beteiligung sind u.a. die Planung einer völlig unnötigen "Kreativimmobilie" in der Eifflerstrasse und einer völlig nötigen Kreativenimmobilie im Gängeviertel. Bei beiden tritt die Steg auf, als gehöre das Land, die Bebauung und das Personal ihr, was nur für die Eiffler stimmt. Im Gängeviertel ist aus der Steg fix mal ein sich selbst überschätzender Landlord geworden.

Clever hat die Truppe um die Geschäftsführer Rösner und Brinkmann in der Vergangenheit alternatives Geschnacke mit stylischen Antritten, nonkonformistische Kunstgriffe mit nonchalanten Renditewünschen verknüpft und ihr wachsendes Imperium aus Immobilienverwaltung, Immobilienerschliessung, Politikberatung, Auftragspartizipation, Sanierungsträgerschaften und Politikumsetzung errichtet, immer gegen Geld versteht sich (ist deshalb erwähnenswert, weil viele der aufrechten Mitarbeiter im Alltagsgeschäft so tun, als würden sie das aus Liebe zur Sache machen). Wo die Steg ist, ist selten noch Platz für was anderes und wo die Steg geht, ist oft gar nix mehr. Dazwischen liegen Welten und Erfahrungen.

Die wollen wir austauschen und updaten.

Veranstaltet von Gängeviertel und Georg Möller.


Ergebnisse

Workshop steg.jpg


Kommentare, Gedanken, Vorschläge