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Jena: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Recht auf Stadt, Plattform fuer stadtpolitisch Aktive

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- Recht auf den Zugang zu den Möglichkeiten und Qualitäten der Stadt
 
- Recht auf den Zugang zu den Möglichkeiten und Qualitäten der Stadt

Version vom 24. Juli 2014, 21:45 Uhr

Der Erfinder des Begriffs „Recht auf Stadt“ war ein französischer Aktivist und Intellektueller Henri Lefebvre (1901-1991), der die Mai-68-Bewegung inspirierte. Während des Baus der „banlieues“ kritisierte er die Monofunktionalität dieser Großwohnsiedlungen in der Peripherie von Paris; er verkündete die Vision einer erneuerten lebendigen Stadt.

So könnte man Lefebvres Begriff des Rechts auf Stadt verstehen. "Recht auf Stadt" sei ein:

- Recht auf Zentralität

- Recht auf Differenz

- Recht auf den Zugang zu den Möglichkeiten und Qualitäten der Stadt

- Recht auf das städtische Leben, transformiert, erneuert

- Recht auf eine bürgerliche Macht

- Recht auf die Selbstverwaltung (Autogestion) und Kritik der „passiven“ Beteiligung

(vgl. Henri Lefebvre, Le Droit à la Ville, 1968)

Anderes Land, andere Zeiten, andere Probleme.



Dass die Bürger sich aber heute das Recht aneignen, die Zukunft ihrer Stadt mitbestimmen zu dürfen, ist für unsere Stadt Jena eine ganz neue Ausrichtung: Wir mischen uns in der Stadtentwicklungspolitik ein, nutzen den öffentlichen Raum und fragen: „Was ist dein Recht auf Stadt?“.

Am 1. Juli 2014 fand der ersten "Recht auf Stadt"-Aktionstag in Jena statt.