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Kongress 2011/Gemeinsam wären wir stärker!/1

Aus Recht auf Stadt, Plattform fuer stadtpolitisch Aktive

Version vom 15. Dezember 2015, 15:35 Uhr von IngoBerlin (Diskussion | Beiträge)
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Erfahrungen und Methoden für die Mobilisierung in der Stadtteilarbeit (Doppel-Workshop
FR 3 June 2011 in: Gängeviertel

Abstract

Together we were stronger…! Experiences with approaches of mobilisation in the context of community work. In the first workshop, we want to discuss with people who are interested in processes of organisation in non-activistic spectra. Using the example of four different projects from Hamburg, where “outsider”-tenants initiated the mobilisation, we want to analyse how agency was achieved and voices normally being ignored were finally perceived.

The second workshop focuses on the practical work of community work or tenant organisation. One possibility for this is to organise people door-to-door. Therefore, we want to exchange approaches, experiences and tips for this practical part of organising.

In ersten Workshop wollen wir uns gerne mit denen austauschen, die an Organisierungsprozessen außerhalb der sich als politisch definierenden Zusammenschlüsse interessiert sind. Als Input und Diskussionsanstoß werden vier sehr unterschiedliche Beispiele aus Hamburg, bei denen es Mobilisierungsanstöße von Mieterinnen durch „Außenstehende“ gegeben hat, kurz vorgestellt: die „Initiative ESSO Häuser“, die stadtweiten SAGA-Mieterinnenversammlungen der AG Mieten des Netzwerkes Recht auf Stadt, Proteste der Mieter_innen der GAGFAH in Wilhelmsburg und die jahrelangen Erfahrungswerte des Mietervereins „Mieter helfen Mietern“ mit Kollektivierungs-Versuchen.

Im zweiten Workshop soll es um das konkrete Tun in der Mieterinnen bzw. Stadtteilarbeit gehen. Eine Möglichkeit, viele Leute zu erreichen, ist das Haustürgespräch. Diese Form der aktivierenden Befragung wirkt in zwei Richtungen: durch eure Fragen stoßt ihr Auseinandersetzungsprozesse an und findet gleichzeitig heraus, was die Leute wirklich bewegt, ob sie bereit sind, etwas zu tun und wie ihr konkrete Verabredungen treffen könnt. Im günstigen Fall bringt ihr so Hunderte von Menschen zusammen oder in Aktion. Im ungünstigen wird euch reihenweise die Tür vor der Nase zugeschlagen oder die Leute reden mit euch, aber ihr findet trotzdem keine Mitstreiterinnen. Das muss nicht sein! Für die Durchführung gibt es erprobte Tipps und Vorgehensweisen, die wir zusammen durchgehen und evtl. ausprobieren können.

Ergebnisse, Gedanken, Kommentare / Results, Thoughts, Comment

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