Interventionen und Organisierung in Nachbarschaften und Stadtteile

Aus Recht auf Stadt - Plattform fuer stadtpolitisch Aktive
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Konkrete Kämpfe um ein Recht auf Stadt finden häufig nicht in ganzen Städten sondern auf lokalere Ebene statt. Initiativen kämpfen um den Erhalt ihrer Häuser, die Erkämpfung von unkommerziellen Orten und Plätzen, den Neugestaltung im Sinne der Bewohner, das gute Ankommen von Geflüchteten oder solidarische Nachbarschaften. Wir erleben all dieses als Urzellen einer ganz anders strukturierten Kommune. Wir wollen im dem Workshop zuerst versuchen, die schon lebendigen Ideen, Konzepte und Erfahrungen von solidarischem und nachbarschaftlichem Zusammenleben in der Stadt zusammenzutragen. Fragen, die uns daran bewegen sind: was braucht es eigentlich für erfolgreiche organisierung (Orte, Stellen, anderes)? Wo läuft was gut? Welche Methoden und Ansätze funktionieren? Was verstehen wir überhaupt unter erfolgreicher Organisierung (Kontinuität, langfristige Strukturen, Gegenmacht)? Wie kann Planung von unten/Stadtentwicklung von unten gut funktionieren? Können Praktiken des Teilens, der solidarischen Ökonomie und der nachbarschaftlichen Unterstützung verbreitert werden, sodass sie auch materielle Perspektiven bieten?

Unser Ziel in dem Workshop ist es aus den Projekten zu lernen und über den Transfer erfolgreicher Interventionen nachzudenken. Wie kann es gelingen den überregionalen Austausch über sehr lokale Projekte herzustellen?