Kongress 2011/BID & Creative Industries

Aus Recht auf Stadt - Plattform fuer stadtpolitisch Aktive
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Strategien der städtischen Aufwertung vs. Recht auf Stadt
FR 3 June 2011 in: Gängeviertel

Abstract

Business Improvement Districts (BID) and Creative Industries are core concepts of neoliberal urban revaluation. As such these programs are integrative and work assimilating, critic concerning such forms of urban development confront the problem of being integrated in a regressive form in the process of participation or are totally excluded from it. We want to throw up the question how to resist against these integrative forms of neoliberal development.

Im Zuge der Neuordnung des Städtischen im Neoliberalismus und dem damit ausgerufenen Wettbewerb um Investitionen, Arbeitskräfte und SteuerzahlerInnen versuchen städtische Stakeholder "ihren" Standort möglichst gut zu positionieren, das Profil der Stadt zu schärfen und die (Innen-)Städte aufzuwerten. Zwei konkrete Strategien sind dabei Business Improvement Districts (BID) und Kreativindustrien. Über beide Ansätze versuchen Stadtverwaltungen in Kooperation mit privaten AkteurInnen ökonomische Entwicklung über weiche und harte Standortfaktoren zu fördern. Widerstand gegen solche Formen der Vereinnahmungen erweist sich jedoch oft als schwer, denn im Kontext der homogenisierten Konsenspolitik wird Widerspruch gegen ökonomische Verwertung als Partizipation vereinnahmt oder als dumpfe, unpolitische Verweigerung abgetan. Der Workshop widmet sich der Frage, wie vor dem Hintergrund dieser Problematik Kritik an und Widerstand gegen solche neoliberalen Aufwertungsprozesse möglich sind.

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