Kongress 2011/Leerstandsmelder.de als partizipative Internetplattform

Aus Recht auf Stadt - Plattform fuer stadtpolitisch Aktive
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FR 3 June 2011 in: Gängeviertel

Abstract

Leerstandsmelder.de: a participative internet platform for a more socially equitable urban development.To enable a socially equitable reallocation of vacant buildings, inhabitants need to participate. Transparent information is required. This is where leerstandsmelder comes into play. Based on the situation in Hamburg, preliminary results and the option for using the platform in more cities will be discussed.

Viele Menschen suchen nach bezahlbaren Wohn- und Arbeitsräumen, während Gebäude leer stehen – ob alt oder neu, ob Wohn- oder Gewerberäume, ob zentral oder ausserhalb gelegen, ob privat oder in städtischer Hand. Die Ursachen können sehr verschieden sein. In prosperierenden Städten sind es zumeist Immobilienspekulationen in Komplizenschaft mit einer neoliberalen Stadtentwicklungspolitik, die mehr am Finanzkapital ausgerichtet ist als an den Bedürfnissen der Stadtbewohner_innen. Für eine sozial gerechte Verteilung leerstehender Gebäude müssen Stadtbewohner_innen an dem Aushandlungsprozess partizipieren können. Voraussetzung dafür sind transparente und frühzeitige Informationen über Leerstand – hier setzt leerstandsmelder.de an. Ausgehend von der Situation in Hamburg werden dessen Funktionsweise und bisherige Ergebnisse vorgestellt sowie die Option zur Erweiterung der Plattform auf andere Städte. Darüber hinaus wird über die Verknüpfung von Aktionen im Netz und auf der Straße diskutiert.

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