Local Boarder Praxis RAS 2016

Aus Recht auf Stadt - Plattform fuer stadtpolitisch Aktive
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Zweitens etwas, was ich mal als Austausch und Befriedigung der neugierde beschreiben würde und was mich gerade interessiert und mit dem Begriff "local border practices" beschrieben werden kann. Die spezifischen Ein- und Ausschlüsse werden ja immer mehr auch in den Städten selber festgemacht und nicht nur an nationalen/ EU- Außengrenzen. Bevölkerungsgruppen werden verschiedene Statusse zugeschrieben, die werden hierarchisiert und damit Zugangsmöglichkeiten festgelegt zu (sozialem) Wohnrauam, öffentlicher/sozialer Infrastruktur etc. Das ganze hat dann eine formale/rechtliche Ebene und auch nochmal eine Ebene der Street-Level Burocracy, wie das also implementiert/ gehandhabt wird konkret. Da haben Städte durchaus Spielraum, in New York gibt es z.B. Eine citizenship Karte, mit der auch Leute - also auch ohne Papiere - grundlegende Alltagsdinge tun können (Wohnen, Bücherei, Amtsgänge etc.). Wie der Stand der Dinge in einzelnen Städten ist, würde mich interessieren. Gerade jetzt ist das Thema glaub ich super relevant, extrem wichtig auch im RaS Kontext und es gibt bis jetzt wenig Literatur drüber und umso mehr wären persönliche Erfahrungen und ein vergleich von Städten spannend, um vl. auch zu sehen, wo Spielraum ist und so Kämpfe vorangetrieben werden können... (Wien)